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Holding Onto Hope: Holding Onto Hope

»Holding Onto Hope« legen mit ihrem gleichnamigen Album ihren zweiten Longplayer vor. Wie schon bei der letzten Veröffentlichung wird das komplette Album kostenlos über die »Come&Live« Website angeboten, wo man die Band auch mit einer freiwilligen Spende unterstützen kann. Ähnlich leidenschaftlich wie ihre Bindung an die Fans ist die Musik selbst – da wird geschrien, geschreddert und gesungen was die Stimmen und Instrumente hergeben.

 

Neben einer guten Instrumentierung überzeugen die Songs durch ehrliche und tiefgründige Texte. Trotz der aktuellen Mode wirken Holding Onto Hope nicht wie »noch irgendeine Screamo/Hardcore-Band«, sondern machen mit den zehn gut geschriebenen Songs einen absolut authentischen Eindruck. Jedes Lied hat seine Berechtigung und einen ganz eigenen Charakter, was zusammen mit der musikalisch hochwertigen Umsetzung ein gutes Gesamtbild ergibt.

 Holding Onto Hope mögen vielleicht nicht so bekannt wie andere Genre-Geschwister namens »Comeback Kid« oder »Underoath« sein, können diesen aber durchaus das Wasser reichen.
Die Produktion ist insgesamt deutlich weniger druckvoll als manch andere, was vermutlich auf ein niedriges Budget für die Aufnahmen zurückzuführen ist. Schade, wenn man sich bei manchen Songs denken muss, dass das volle Potential nicht auch klanglich würdig umgesetzt werden konnte.

Leider fällt dadurch die Qualität der CD etwas ab. Der Eindruck einer überzeugenden Band bleibt dennoch. Hier ist die Härte der Musik nicht nur Fun-Faktor, sondern wirklich ein Ausdrucksmittel und Alben sind nicht nur Vertragselemente sondern das gesammelte Herzblut der Musiker.

Releasejahr: 2011
Bewertung 3.5 Sterne
Stil: Hardcore,Screamo,Rock
Label/Verlag: Come&Live
Artistpage: Holding Onto Hope
Referenzen: Emery, Underoath, Intohimo, About An Author
User Rating: 4.7/5