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Tim Hughes in Stuttgart

Bericht der Worship Night in Stuttgart


Von Heidi Frank 22.01.2009


Die Worship Central Tour mit Tim Hughes und Al Gordon sorgte in Stuttgart für ein komplett gefülltes Gospel Forum und für Begeisterung.

Tim Hughes kommt ins Ländle! Und die Massen strömten aus ganz Deutschland herbei. Am Ende war das Gospel Forum (Heimat der Biblische Glaubensgemeinde Stuttgart) randvoll und im Foyer gab es lange Gesichter bei denen, die schlichtweg zu spät dran waren und teilweise von ziemlich weit weg umsonst die Strecke auf sich genommen hatten. Wir Schwaben haben eben das Sparen tief in unserer DNA verwurzelt und somit gilt: »Des koschd nix, also geh'mr do alle no« (»Das kostet nichts also gehen wir da alle hin«) - Nicht zu verwechseln mit dem Spruch »Was nix koschd isch au nix« (»Was nichts kostet taugt auch nichts«). Das würde nämlich auf diesen Abend mit den britischen Gentlemen absolut nicht zutreffen.

Gut gestärkt durch ein deftiges deutsches Schnitzel gaben Tim Hughes und Al Gordon mittags uns schon ein Interview, das ihr demnächst hier bei SOUND7.DE lesen könnt.

Die Worship Night in Stuttgart war Teil einer kurzen Europa-Tour von WORSHIP CENTRAL unter dem Motto »Nights of worship, teaching and ministry to empower the local church«. Diese Abende sind ein Bereich ihrer Arbeit im Rahmen der Worship School.

Worship Central ist eine Lobpreis-Schule von Alpha International und wird von Tim Hughes und Al Gordon geleitet. Ihre Vision ist Gott zu begegnen, die Lobpreiser auszurüsten und die lokalen Gemeinden zu stärken.

Als Tim Hughes zu Beginn des Abends in Stuttgart fragte, wo die Leute so herkommen, wurde schnell klar dass das Event nicht nur die sparenden Schwaben angezogen hat. Ob Berlin, Bad Gandersheim oder sogar das benachbarte Ausland: Alle wollten Tim Hughes :) Oh halt: Eigentlich ging es ja um etwas anderes an dem Abend. Aber sind wir doch mal ehrlich. Man singt schon jahrelang seine Songs und wollte nun doch auch die Chance nutzen, zu sehen wie das so in echt aussieht.

Das Herz der Musiker brennt jedenfalls spürbar dafür, dass das Publikum ermutigt und gestärkt nach Hause geht. Ich hoffe jedenfalls, dass tatsächlich auch ein Funke von der Leidenschaft die an diesem Abend spürbar war mit in die Gemeinden getragen wird. Und dass Deutschland nicht nur gute Songwriter importiert sondern seine eigenen entdeckt und fördert. Auch ein Tim Hughes hat mal klein angefangen. Gegen später wurde für verschiedene Gruppen Leute gebetet, zum Beispiel eben die angehenden Songwriter oder auch Leute die gerade durch schwere Zeiten gehen.

Bei den Teachings von Tim Hughes und Al Gordon ging es vorallem darum, dass Lobpreis die Kraft hat die Welt zu verändern. Al Gordon brachte unter anderem das Beispiel von Silas und Paulus im Gefängnis. Trotz ihrer schier auswegslosen Situation lobten sie Gott und was passierte: Nicht nur sie, sondern alle Gefangenen um sie herum wurden frei. Und das alles nur, weil sie dieses Lobpreisopfer brachten auch wenn sie sicher genügend Gründe gehabt hätten um auf Gott sauer zu sein.

Jede Generation habe einen eigenen Soundtrack, eigene Songs die auch zu der »Jahreszeit« passen, in der wir, unsere Gemeinden und unser Land sich befindet. Dafür braucht es Lobpreiser, die Ihre Herzen jeden Tag aufs Neue in Brand setzen für Gott, die rein und in Ehrfurcht mit dem Fokus auf Jesus leben. Eine »Dancing Generation« die Licht in der Welt ist, weil sie das »Light of the world« kennen und dem »God of Justice« dienen.

Ende März findet im Gospel Forum eine kleine Konferenz mit Jason Upton statt, die sehr zu empfehlen ist für alle, die auch praktisch in das Thema Lobpreis involviert sind.

Das Interview mit Tim Hughes und Al Gordon findet Ihr in den nächsten Wochen hier bei SOUND7.DE.

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