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Weltjugendtag 2008

Judy Bailey, Daniel Jakobi und Lars Peter im Interview - Teil 1


Von Christine Hutter 25.08.2008
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»Das größte Jugendevent der Welt«, schreiben einige Zeitungen über den Weltjugendtag. 250.000 junge Menschen aus aller Welt haben sich dieses Jahr im Juli auf den Weg nach Australien gemacht, um bei dem größten Treffen katholischer Jugend dabei zu sein. Judy Bailey durfte gemeinsam mit ihrer Band direkt vor der Nachtmesse des Papstes wohl eines der größten Konzerte ihrer Bandgeschichte geben. Neben Judy Bailey berichten Daniel Jakobi (Schlagzeug) und Lars Peter (Keyboard) im Interview mit SOUND7.DE von den Erlebnissen des Weltjugendtags 2008.

Vor einem knappen Monat seid Ihr von eurer spannenden Reise nach Australien zum Weltjugendtag 2008 zurückgekehrt. Welche Gefühle kommen bei Euch hoch, wenn Ihr an die unvergesslichen Ereignisse zurückdenkt?

Daniel: Viel Spaß, auf jeden Fall. Solche Reisen sind eigentlich wie eine Klassenfahrt. Auch ein paar neue Leute mit dabei zu haben, ist immer super spannend. Lars war ja der Ersatz für den eigentlichen Keyboarder, der nicht mitkommen konnte, und es war wirklich grandios ihn mit dabei zu haben.
Judy: Es war absolut unglaublich, dass so viele Menschen aus aller Welt kamen. Man kann viel von anderen Christen aus den Medien hören, aber zu sehen, wie Massen von jungen Leuten zusammenkommen um gemeinsam ihren Glauben zu feiern, ist einfach ein wundervolles Gefühl. Es war eine große Ehre für uns an diesem Event teilnehmen zu dürfen.
Lars: Wenn ich mir die Bilder anschaue, kommen Gefühle der Gemeinschaft untereinander und die Gespräche mit anderen Leuten, die wir kennen gelernt haben, wieder hoch. Es ist eine Zeit, an die ich noch lange zurückdenken werde.


Die Judy Bailey-Band durfte vor mehr als 250 000 Menschen ein Konzert geben. An was denkt man, wenn man auf der Bühne vor einem so gigantischen Publikum steht?

Judy: Nicht bei allen unseren Konzerten hatten wir ein so großes Publikum. Aber am letzten Tag, vor der Vigil-Messe des Papstes war es unglaublich: Alle waren sehr konzentriert und gespannt, wir standen auf der Bühne und wussten, dass wir Massen von Menschen vor uns hatten. Doch wir mussten glauben, dass sie da waren, denn wir sahen sie fast nicht. Die Menge von Zuschauern begann erst 80 bis 100 Meter vor uns, aber das Ende der Menschenmasse konnten wir nicht sehen. Es war ganz anders als auf einem normalen Konzert: Als ich »Hallo« sagte, dauerte es erst eine Weile, bis meine Worte bis in die hintersten Reihen vorgedrungen waren, erst dann kam ein leises, aber großes »Hallo« – wie ein Echo – zurück. Das ist eine wundervolle Erfahrung und wir sind sehr glücklich dort gespielt zu haben.
Lars: Um ganz ehrlich zu sein, war dieser letzte Auftritt sogar der schwierigste und merkwürdigste. Man steht auf einer riesigen Bühne und ahnt, dass relativ viele Leute sein müssen, aber man sieht eigentlich gar nichts. Nur die Kameras und seine Bandkollegen auf der Bühne scheinen real zu sein. Es geht los und man hört keine Reaktion, das war ein sehr interessantes, merkwürdiges Gefühl. Erst am nächsten Tag, wenn man die Hubschrauber-Bilder sieht und die Berichte liest, wird einem die Größe des Events klar. Während dem Aufritt möchte man nur gut zusammenspielen und sich konzentrieren, um ein möglichst gutes Konzert zu spielen.
Daniel: Es war eine Größenordnung, die man sich vorher nicht vorstellen konnte. Bei dem Song »Surrounded« hat Judy – weil es schon dunkel war – die Leute aufgefordert, ihre Taschenlampen herauszuholen und in der Luft zu schwenken. Man konnte sogar richtig hören, wie lange der Schall brauchte, um das Feld zu überqueren, die Reaktion verzögerte sich tatsächlich um einige Sekunden.

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Links ins Web
http://www.wyd2008.org/
http://www.judybailey.com/
http://www.larspeter.com/
http://www.myspace.com/danieljakobi
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  1. Große Gefühle
  2. Gott wirkt

 


Seit wann gibt es eure Band?
1990
Woher kommt die Band?
Alpen-Köln-Heidelberg-Leeds-Birmingham / Deutschland
Beschreibt kurz euren Musikstil?
People-Music: Pop-Praise-Rock-Reggae-Songwriter-African
Seit wann gibt es eure Band?
Seit ich denken kann mache ich Musik
Woher kommt die Band?
Heidelberg / Deutschland
Beschreibt kurz euren Musikstil?
Pop/Rock. Sein eigener Stil ist eine Mischung aus anspruchsvoller Popmusik mit diversen Einflüssen und englischen Lyrics. Mit seiner Band setzt er eigene Songs mit kreativen Arrangements und einer einfühlsamen Stimme, "Live on stage" um.

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