Frischer Wind aus Schwaben
SOUND7.DE-Interview mit Nachtwind-Frontmann Steven Gediegen
Von Simon Laufer 04.01.2008
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Guter HipHop und R'n'B aus Deutschland, ein Ding der Unmöglichkeit? Nachtwind aus dem Großraum Stuttgart beweisen das Gegenteil. Geschmeidig produzierte Beats und souliger Gesang, Rap gepaart mit Violinen ergeben eine ganz eigene Mischung.
»Nachtwind« - das ist die erste deutsche »Worshrap«-Combo. So nennen Sänger und Rapper Stefan Matuschek alias Steven Gediegen, auch bekannt von DWO, und Gitarrist Andreas Stöhr ihren Musikstil. Auf ihrem Debutalbum »Weg zu Dir« finden sich deutsche Texte mit Tiefgang, die mit dicker Instrumentierung, vielen Gitarren, Streichern und Synthies zu einem souligen Gesamtmix kombiniert sind. Die Beats sind abwechslungsreich und professionell produziert, der Gesang bewegt sich irgendwo zwischen Craig Davids und Xavier Naidoo. Simon Laufer interviewte Frontmann Steven für SOUND7.DE.
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Andi ist unser Gitarrist, mit dem ich auch die Songs schreibe und die Aufnahmen mache. Er ist für die Melodien zuständig. Wir beide sind der Kern der Band. Für Live-Auftritte haben wir eine Band mit diversen Musikern, zum Beispiel einer Geigerin, einer Sängerin, einem Schlagzeuger und einem Bassisten. Kleinere Auftritte machen wir zu zweit.
Wie ging es los bei euch?
Ende 2004 haben wir begonnen. Das war ganz lustig, Andi war mein Physik-Nachhilfelehrer und nach der Nachhilfe haben wir als Lern-Motivation danach gejammt. Ich war damals schon bei »DWO«, er hat Soul-Sachen gemacht, und wir haben schnell gemerkt dass wir musikalisch auf einer Linie sind. Dann sind wir irgendwann ins Studio und haben immer parallel auch von Anfang an Live-gigs gespielt.
Wie würdest du euren Musikstil beschreiben?
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Habt ihr musikalische Vorbilder?
Hm, da muß ich überlegen... Also, manche sagen mir nach, dass ich im Gesangsstil in Richtung »Xavier Naidoo« tendiere – das ist aber nicht beabsichtigt, auch wenn ich seine Musik mag.
Was ist euch inhaltlich wichtig?
Live ist auf jeden Fall ein großes Ziel von uns, dass Menschen nicht nur unsere Musik genießen, sondern in Anbetung geführt werden, wie es auch im Namen »Worshrap« drinsteckt. Ich denke, unsere Texte sprechen vielen Menschen aus der Seele. Darin sind Alltagssituationen verarbeitet, die viele Menschen mitempfinden können. Viele machen bei unserer Musik die Augen zu, sprechen die Texte mit.
Links ins Web
http://www.nachtwind-music.de/
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- Wie es losging, Musikstil
- Was ihnen wichtig ist
Seit wann gibt es eure Band?
2004
Woher kommt die Band?
Stuttgart / Deutschland
Beschreibt kurz euren Musikstil?
Sommerlich-akkustische Live-Band-Balladen im Songwriting-Stil. Meist deutsch und immer tief, inspirierend und froh - mal jazzig, mal soulig, mal rockig, mit Raps garniert. Von Kopf-hoch-Songs für triste Tage bis hin zu sommerlichen Bar-grooves reicht die Bandbreite von Nachtwind.
2004
Woher kommt die Band?
Stuttgart / Deutschland
Beschreibt kurz euren Musikstil?
Sommerlich-akkustische Live-Band-Balladen im Songwriting-Stil. Meist deutsch und immer tief, inspirierend und froh - mal jazzig, mal soulig, mal rockig, mit Raps garniert. Von Kopf-hoch-Songs für triste Tage bis hin zu sommerlichen Bar-grooves reicht die Bandbreite von Nachtwind.


