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Das etwas andere Metalfestival

Elements Of Rock


Von Thomas Liesch 28.04.2008
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Bereits zum fünften Mal pilgerten am letzten Wochenende Metalheads aus ganz Europa in die Schweiz zum Elements Of Rock Festival. Man kam um Freundschaften zu pflegen und um gute Bands auf der Bühne zu sehen - in diesem Jahr waren es 13 an der Zahl. Für SOUND7.DE war Thomas Liesch live vor Ort.

Es ist kaum zu glauben, dass schon wieder ein Jahr vorüber ist und das Elements Of Rock bereits zum fünften Mal über die Bühne geht. Vor dem Stadthofsaal in Uster hat man wie jedes Jahr eine Art Deja-Vu. Viele schwarze Gestalten, die sich friedlich um den Eingangsbereich scheren. Man redet miteinander, lacht, trinkt ein Bier und genießt die Gemeinschaft. Im Foyerbereich angekommen sieht man viele bekannte Gesichter, man kann sich hinsetzen und etwas essen und trinken oder bei den CD-Verkaufsständen nach einer guten Platte herumstöbern. Die Stimmung ist friedlich und erinnert an eine Zusammenkunft von guten Freunden - etwas, was das Elements Of Rock sehr auszeichnet und zu einem einzigartigen Event macht.

Der erste Festivaltag hat aber auch musikalisch viel zu bieten. Ingesamt fünf Bands beehren das Publikum mit Stilen unterschiedlicher Metalrichtungen. »Arcane Legion« aus Eckeförde in Deutschland eröffnen das Festival mit einer Prise Powermetal. Die Band, die erst vor gut einer Woche als Ersatz von »Vindex« verpflichtet wurde, machte einen sehr guten Job und zeigte mit ihrer Show, dass in Zukunft mit ihr zu rechnen ist. Das Publikum ist bei ihrem Konzert aber eher noch in abwartender Haltung und der Funke springt deshalb noch nicht über.

Dann folgt die einzige Übersee-Band des Festivals: »Dbeality« um Frontmann David Benson, der von den »Narnia«-Musikern C.J. Grimmark und Andreas Olsen sowie vom »Modest Attraction«- Drummer Mick Nordestrom begleitet wird. Auch bei dieser Band ist das Publikum zu Beginn etwas zurückhaltend, nach den ersten drei Songs kommt aber zum ersten Mal ordentlich Stimmung auf in der Halle. Musikalisch vermögen einmal mehr die Gitarren zu überzeugen, aber auch die Drumparts sitzen hervorragend. Bis zum Ende kann ich mich aber nicht so recht mit der Stimme von David Benson, die oft mit derjenigen von »Ozzy Osbourne« verglichen wird, abfinden.

Drottnar
Als nächstes ist der Headliner des Abends an der Reihe: »Drottnar« aus Norwegen sind nach 2004 zum zweiten Mal am Elements Of Rock zu Gast. Die Black-Metaller treten in alten Anzügen der russischen Armee auf (inkl. Mütze) und überzeugen von Beginn weg mit einer einheitlichen und durchdachten Performance. Ihre Musik ist wie erwartet sehr komplex und auf einem technisch beeindruckend hohen Niveau. Es ist ein wirkliches Erlebnis ihr Set zu sehen, aber für manche Zuschauer scheint ihre Technik und Spielweise ein wenig zu komplex zu sein - teilweise ist es wirklich schwer ihnen zu folgen, vor allem wenn man ihren Sound nicht kennt. Das konnte den vielen »Drottnar«-Fans aber egal sein. Ihr Set war das mit Abstand beste des Abends.

Nach dem Headliner folgen interessanterweise weitere zwei Bands - das hat es selbst beim Elements Of Rock noch nie gegeben. »Kreyson« aus der Tschechischen Republik sind zum ersten Mal auf dem Festival vertreten. Man sieht ihnen an, dass sie schon lange im Geschäft sind und sie überzeugen mit einem coolen Set vor allem auch die Heavy Metal Freunde. Obwohl sie nicht die Sprache des Publikums sprechen springt der Funke gut über - sie sind eine grosse Bereicherung für den ersten Festivaltag.


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1989
Woher kommt die Band?
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