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Judy Bailey im Interview

Rückblick auf ein bewegtes Jahr


Von Jule Pfüller 03.03.2008
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Es gibt kaum Bands, die so dermaßen gute Laune verbreiten wie Judy Bailey und ihre Combo. Sie ist eine Musikerin zwischen Babyfläschchen und gepackten Koffern, der Armut der dritten Welt und ausverkauften Konzerthallen.


Und nachdem im letzten Jahr unter anderem Singapur, England, Griechenland und Holland auf dem Plan standen, waren Judy Bailey und ihre Band inzwischen in 23 Ländern musikalisch unterwegs.

Zeit für einen Jahresrückblick.


Im letzten Jahr kam Judy Bailey’s Album »Surrounded« auf den Markt. Eine Produktion, die von musikalischer Vielseitigkeit, Live-Atmosphäre und tiefgründigen Texten geprägt ist.

Judy, welche Rückmeldungen habt ihr im Laufe der letzten Monate zu »Surrounded« bekommen?

Oh, das Feedback von den Leuten war sehr gut. Viele waren begeistert von der Atmosphäre, von der Energie, die sonst nur bei Konzerten zu spüren ist. Wir hören immer wieder von bewegenden Erlebnissen, die Menschen mit unserer Musik haben.

Eine Frau hat uns erzählt, dass ihr Neffe unterwegs in der Stadt bedroht wurde von anderen Jugendlichen. Sie spricht ihm nun immer wieder den Text von unserem Lied »Surrounded« zu, in dem es darum geht, dass wir von tausend Engeln umgeben und beschützt werden.

Eine andere Frau war tief berührt von dem Lied »My God knows«. Sie stand vor einer schweren Operation und ließ sich mit diesem Lied auf den Kopfhörern in den OP-Saal fahren.

Ein Mitarbeiter von World Vision findet vor allem das Lied »Get up« sehr motivierend für seine Arbeit. Und der Leiter von iThemba Deuschland machte unser Lied »Never« zum Themensong für seine Teams.
Solche Rückmeldungen sind sehr ermutigend.

Was wirklich lustig ist, ist dass viele Leute sagen, Judy Bailey macht Reggae. Sie sehen dabei nur die schwarze Frau mit Dreadlocks. Aber das stimmt einfach nicht. Das Album ist musikalisch sehr vielseitig und das finde ich gut so.


Was waren deine persönlichen Highlights im letzten Jahr? Du warst in sehr vielen verschiedenen Ländern, hattest viele Konzerte. Was war besonders?

Das Leiterschaftstreffen mit World Vision in Singapur war auf jeden Fall ein Highlight. Die Leiter der verschiedenen Länder treffen sich alle drei Jahre zu einem großen Meeting. Es kamen Leute von über 100 Ländern zusammen, und wir haben dort Lobpreis gemacht. Beim Abendessen saß man dann neben Leuten aus Amerika, Australien, Neuseeland oder China. Wir haben viel von verschiedenen Projekten erfahren. Natürlich arbeiten die Leiter bei einem solchen Meeting an Strategien für ihre Arbeit, aber ihr Blick ist auf Gott gerichtet. Und sie nehmen sich viel Zeit für Gott. Das war schön zu sehen - und natürlich auch eine andere Kultur kennen zu lernen.

Dann waren wir in London. Wir haben die größte Kirche in England besucht und dort bei einer Konferenz gespielt, zusammen mit vielen Musikern und Predigern aus den USA. Wir waren ein Teil davon und das war wirklich super.

Die Auslandsreisen sind natürlich immer sehr interessant. Aber wir haben auch viele spannende Projekte in Deutschland gemacht.


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Links ins Web
www.judybailey.com
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